3 Rennen – 3 Bestzeiten – 1 Deutscher Rekord

Besser kann man (fast) gar nicht in das Wettkampfjahr starten.

Los ging es am 14.02. in Monaco bei einem Eliterennen über 5km auf der Straße. Neben bereits mir bekannten Gesichtern aus Kenia oder Rennen der letzten Jahre, war es natürlich etwas Besonderes neben dem aktuellen Weltrekordhalter über 5km / 5.000m / 10.000m Joshua Cheptegei an der Startlinie zu stehen.


Meine Mission war aber für mich klar: Den deutschen Rekord laufen! Trotz sehr windigen und kalten Verhältnissen habe ich versucht mich in der Spitzengruppe um Joshua Cheptegei zu platzieren und konnte dem hohen Tempo bis Kilometer drei folgen. Dann musste ich etwas abreißen lassen. Schlussendlich stand eine 13:33 min auf der Uhr und damit der deutsche Rekord! Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und ich habe zeigt, dass ich auf der Bahn definitiv bereit bin noch schneller zu laufen.


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Bei meinem zweiten Rennen 3 Wochen später in Berlin über 10km konnte ich in einem hochklassigen Feld beweisen, dass dieses Jahr mit mir zu rechnen ist.

Gemeinsam mit Simon Boch haben wir für ein hohes Tempo gesorgt. Auf der flachen und schnellen Strecke sind wir auf der ersten Hälfte etwas verhaltener angelaufen (14:10). Mein Ziel war es die 28:00min Grenze zu unterbieten. Besonders auf den letzten Kilometer habe ich mich sehr gut gefühlt und konnte die gesamte Konkurrenz hinter mir lassen. Mit einer etwas undankbaren Zeit von 28:00 min war ich aber auch sehr zufrieden. Unter 28min zu laufen hebe ich mir dann für das nächste Rennen auf!



Lustige Geschichte am Rande: Ich war von den neuen Carbonschuhen von Saucony total begeistertund für mich war klar, dass die Schuhe mich auch so schnell laufen lassen haben, bis ich seitens Saucony gefragt wurde, warum ich in den Trainingsschuhen ohne die Carbonplatte gelaufen bin…Also kann man auch ohne Carbonplatte schnell laufen.


Mein letztes Rennen in diesem ersten Block war auch gleichzeitig das längste.

Wieder einmal in einem sehr stark besetzten Eliterennen gegen die nationale und internationale Konkurrenz in Dresden. Trotz sehr kalten und windigen Bedingungen habe ich alles gegeben, um so schnell wie möglich zu laufen. Auch dieses Mal konnte ich meine Bestzeit um über eine halbe Minute steigern, doch das hohe Schlusstempo der anderen Jungs konnte ich leider nicht mitgehen. Riesigen Respekt bei den Bedingungen an Richard, Amanal und vor allem Nils, der wahrscheinlich den ein oder anderen überrascht hat.

Jetzt geht es weiter mit Training und dann geht es bald auf die Bahn!